[Rezension] “Eine Frage von Leben und Tod”, Alexander Bálly

Vorweg: der Verlag bringt jedes Buch in 3 Formaten raus, Großdruck, Minibuch und normales Taschenbuch. Meine Rezension bezieht sich auf das normale Taschenbuch.
Hier ist eine ziemlich lange Leseprobe zu finden:
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Die junge Halblingsfrau Lupina steckt wieder einmal in finanziellen Schwierigkeiten.
Seit sie in der Stadt Garbath wohnt, die hauptsächlich von Menschen bevölkert ist, ist sie an sporadischen Geldmangel gewöhnt. Nun aber ist Arbeit zu finden schwerer als je zuvor, und sie würde auf praktisch jedes Angebot eingehen.
Eine Anzeige für ‘diskrete Nachforschungen’ scheint die einzige Möglichkeit, in absehbarer Zeit einige Münzen verdienen zu können. Weiterlesen

[Rezension] “Die Alchemie der Unsterblichkeit”, Kerstin Pflieger


(0,5 Punkte Abzug zur Höchstnote weil das Action-Gleichgewicht für mich
etwas ungleichmäßig war)

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Vorweg:
Auf dieses Buch wurde ich zufällig aufmerksam und habe es mir bestellt, bevor die ersten Rezensionen im Internet standen. Das Cover erinnerte mich mit dem Scherenschnitt an die Edelstein-Trilogie und andere Liebesgeschichten, die ich nicht soooo mochte…
Das Buch hat mich beim Lesen jedoch vollkommen umgehauen und in einen glühenden Icherios-Fan verwandelt.

Der Roman spielt im Karlsruhe des Jahres 1770 und ist atmosphärisch an den Sleepy-Hollow-Film angelehnt: ein Wissenschaftler begegnet Dingen, die er nicht rational erklären kann und stellt sich dem Grauen.
Schon die Namensähnlichkeit der Protagonisten weist klar auch diejenigen Leser darauf hin, die keine Interviews mit der Autorin gelesen haben.
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Rezension:

Der junge Gelehrte Icherios hat nur einen Wunsch: an der Universität Medizin zu studieren. Doch seinem Vater missfällt dieser Weg; Icherios ist sein Traum verwehrt, da er durch diesen reichen Familienhintergrund kein Stipendium erhält. Mit gelegentlicher Arbeit für die Stadtwache als Berater hält er sich nur mühsam über Wasser, denn die Preise für Lebensmittel sind in die Höhe geschossen. Baden-Württemberg leidet unter Hungersnot.
Als ein Freund Icherios’ als fähigen Gelehrten empfiehlt, kommt ihm dies gerade recht. Die mysteriöse Kanzeley, die ihn einstellt und offensichtliche Verbindungen zu einem Geheimbund hat, irritiert und verwirrt ihn. Niemand klärt ihn auf; stattdessen wird er, ausgestattet mit den großzügigsten Geldmitteln, auf eine Mission in den Schwarzwald geschickt, um dort einige Todesfälle aufzuklären. Weiterlesen

[Rezension] “Das krumme Haus” (Agatha Christie)

Originaltitel: The Crooked House, das bezieht sich auf einen Kinderreim, der in Agatha Chrsties Kindheit sehr bekannt war.

Dieses Buch ist mit keinem der bekannten Detektive, sondern führt eine vollkommen fremde Person ein, Charles Hayworth, der auch in keinem anderen Buch mehr auftreten wird.
Die ermittelnden Figuren sind Charles und sein Vater sowie die Polizeibeamten; der Vater, der sich im Hintergrund hält, erinnert teilweise an Poirot.

Drei Generationen der Familie Leonides wohnen unter einem Dach. Das sog. krumme Haus weist nicht nur eine seltsame Architektur auf, auch die Familienmitglieder sind auf unausgewogene Weise in ihren Abhängigkeiten, Zuneigung und Abneigung verbunden. Weiterlesen

[Rezension] “Mord im Pfarrhaus” (Agatha Christie) ~ Miss Marple

 

Ausgaben:
Dieses Buch erschien im Deutschen in 2 Titeln, „Mord im Pfarrhaus” sowie „Die Tür zum Tatort“. Wer also sämtliche Romane sammeln möchte, sollte in den Schrank sehen, ob er das Buch nicht schon unter dem anderen Titelk besitzt.
Die neuübersetzten Ausgaben nehmen meiner Ansicht nach den dörflichen Marple-Krimis den Flair. Ich persönlich versuche bei ebay ältere Ausgaben zu bekommen, wie Scherz Verlag oder Hachette. Sehr schön kann man sie auch auf Englisch lesen – ich hatte erst Sorge wegen dem „älteren“ Britisch, jedoch habe ich alles gut verstanden.
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Rezension
Dieser Roman ist der erste Miss-Marple-Krimi.
Sie tritt hier nicht als Hauptperson auf, sondern eher als graue Eminenz, die den diversen Hobbydetektiven und der offiziellen Polizeistelle versteckte Hinweise gibt. Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben, Erzähler ist der Pfarrer. Weiterlesen

[Rezension] “Silberschweine” von Lindsey Davis

 

Falco (korrekt bezeichnet: Marcus Didius Falco) lebt um 70 n. Chr. in Rom, der einzigen Stadt, die lebenswert ist. Der Mittdreißiger wurde als Invalide aus dem Militär entlassen, hat sich jedoch nach der Rückkehr ins zivile Leben, äh, erstaunlich schnell erholt :-) und arbeitet nun als Ermittler. Als überzeugter Republikaner kann er mit dem neuen Kaiser, einem Emporkömmling namens Vespasian, nicht viel anfangen. Dabei stünde es ihm gut an, sich näher mit dem Palatin zu befassen und Weiterlesen

[Rezension] “Schrecken über Bondingor” (Drachengasse 13, Band 1) von Bernd Perplies & Christian Humberg

Die Bewohner Bondingors sind vereint in Angst. Menschen, Zauberer, Zwerge, Elfen, Kobolde und Gnome fürchten sich vor dem Nachtfresser, der Läden im Vielvölkerviertel zerstört. Weiterlesen

Willkommen!

Herzlichen Willkommen auf meinem Rezensions-Blog, der pünktlich zum Jahr 2012 beginnt!
Schon seit Jahren schreibe ich Rezensionen bei amazon und diversen anderen Portalen (seit Dezember 2011 bin ich frisch in dem Team von fictionfantasy) und habe  beschlossen, diese von nun an auf einem Blog zu versammeln.
Außerdem kann ich mich nun auch an Lese-Challenges anderer Blogger beteiligen, wo ich mir schon 5 Stück ausgesucht habe (siehe unter dem Punkt “Challenges”).

Wie man schon an dem obigen Banner erkennt oder in der kurzen Selbstvorstellung lesen konnte, werde ich hauptsächliche Historisches, Krimis, Historische Krimis und Fantasy rezensieren. Allerdings lese ich auch ab und zu gerne mal Weiterlesen